Wie man zwischen 780 nm wähltPhasenmodulatorund Intensitätsmodulator?
Im kritischen Wellenlängenbereich von 780 nm ist die Wechselwirkung zwischen Licht und Materie besonders vielfältig – sei es der D2-Linienübergang von Cäsiumatomen oder die Quantenzustandsmanipulation von Rubidiumatomen, eine präzise Steuerung des Lasers in diesem Wellenlängenbereich ist unerlässlich. Das zentrale Bauelement, das diese Steuerung ermöglicht, ist der elektrooptische Modulator (EOM-ModulatorUnter ihnen, obwohl sowohl dieelektrooptischer Phasenmodulatorund die elektrooptischeIntensitätsmodulatorSie gehören zur Familie der elektrooptischen Modulatoren aus Lithiumniobat, verfügen über einzigartige Eigenschaften und erfüllen ihre jeweiligen Aufgaben.
Der elektrooptische Phasenmodulator dient, wie der Name schon sagt, der präzisen Steuerung der Phase optischer Signale. Sein Aufbau ist relativ einfach: Ein einzelner Wellenleiter ist beidseitig mit zwei Elektroden verbunden. Durch den elektrooptischen Effekt wird der Brechungsindex des Kristalls verändert, wodurch sich die Phase der Lichtwelle ändert. Der 780-nm-Phasenmodulator der ROF-PM-Serie nutzt fortschrittliche Protonenaustauschtechnologie und zeichnet sich durch hervorragende Eigenschaften wie geringe Einfügungsdämpfung (typisch 2,8 dB), hohe Modulationsbandbreite (10 GHz) und niedrige Halbwellenspannung (typisch 2,0 V) aus. Er findet vor allem Anwendung in optischen Weltraumkommunikationssystemen, Cäsium-Atomzeitreferenzen, spektraler Verbreiterung und Interferometrie. In optischen Uhren und Präzisionsmesssystemen sind Phasenmodulatoren die unverzichtbaren Helfer bei der Frequenzsynchronisation und -stabilisierung.
Derelektrooptischer IntensitätsmodulatorDer Intensitätsmodulator ist für die Regulierung der Lichtintensität (Amplitude) verantwortlich. Er basiert auf der Mach-Zehnder-Interferometer-Struktur (MZI): Das optische Signal wird in zwei Pfade aufgeteilt, die einer Phasenmodulation unterzogen werden und sich anschließend wieder vereinen. Dadurch wird durch Interferenz eine Intensitätsmodulation erreicht. Der Intensitätsmodulator der Serie ROF-AM-07 nutzt ebenfalls die Protonenaustauschtechnologie und zeichnet sich durch eine Einfügedämpfung von unter 3 dB, ein Schaltdämpfungsverhältnis von bis zu 23 dB und eine typische Halbwellenspannung von nur 3 V am HF-Eingang aus. Typische Anwendungsgebiete sind die optische Weltraumkommunikation, die Quantenoptik, Impulsgeneratoren und weitere Bereiche. In Quanteninformationsexperimenten werden Intensitätsmodulatoren häufig eingesetzt, um kontinuierliche Laser in optische Impulse im Nanosekundenbereich zu zerlegen.
Man kann sagen, dass der Phasenmodulator der Künstler ist, der die Phase von Lichtwellen feinjustiert, während der Intensitätsmodulator die Lichtintensität mühelos steuert. Beide ergänzen sich und unterstützen kundenspezifische Endfasern für FC/PC und FC/APC. Sie arbeiten stabil in einem breiten Temperaturbereich von -10 °C bis 60 °C und decken vielfältige optische Experimentierpfade ab – von einfachen Atomuhren bis hin zu modernster Quantenoptik. Damit bieten sie eine integrierte optische Modulationslösung für die Forschung im 780-nm-Band.
Veröffentlichungsdatum: 29. Juni 2026




